Montag, 21. Dezember 2009


Hier ist unser Weihnachtsbrief fuer das Jahr 2009:

Unsere liebe Familie,

Wir hoffen sehr, dass diese Zeit des Jahres glücklich und interessant ist, und dass dieser Brief euch in guter Gesundheit findet. Das ist ja sehr traditionell, und ich hab’s so geschrieben, denn so schreiben alle. Oder?

Also, dies ist der Teil, wo ich euch über unsere Familie erzähle, und darüber, wie es uns geht. Das Gute ist, ich habe viel zu sagen, was besser ist, als nur „Alles in Ordnung“ zu sagen. Dieses Jahr war sehr, sehr ereignissvoll für alle hier. Fangen wir an mit dem jüngsten, Mark James Davidson.

MJD: Oktober 4, 2009: Ich wurde geboren! Es war fürchterlich und kommisch am Anfang, aber seitdem habe ich eine ganze Menge von sehr interessanten Dingen entdeckt. Ich habe Lungen. Mein Mund bewegt sich irgendwie von ganz allein. Ich habe Arme und Beine, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sie mir nie zuhören werden. Ich habe eine laute Stimme. Diese Entdeckung wurde immer nützlicher in den letzen ungefähr zweiundhalb Monaten. Ich habe verstanden, dass wenn ich einen bestimmten Laut ausgebe mit einem bestimmten Ton und Qualität, passieren gute Dinge. Ich werde geföttert, einer von den rumlaufenden Riesen hebt mich auf und klopft mir auf den Rücken, ich gucke tolle Filme an ... gut ist das Leben. Manchmal sind die ein Bissel Langsam, aber ich verzeihe es ihnen. Sie wissen nicht so ganz was sie machen. Ich habe auch noch jemanden gefunden, einen Riesen, sowie die, die mich föttert oder der, der kommische Geräusche macht. Diese ist nur etwas kleiner. Ich denke, sie ist meine Schwester. Am Anfang schien sie nicht so sehr begeistert, mich zu sehen, aber nicht lange her hat sie angefangen mein Gesicht zu anzuessen. Ich denke, das heisst, dass sie mich mag.

TMD: 2009: Ich mache guten Vortschritt. Nicht lange her bin ich zu einem grossen Gebaude gefahren (ich denke, dass es „Krankenhaus“ heisst), und da habe ich meine Mami gesehen. Sie hatte viele Decken in ihren Armen. Ich bin daran gewöhnt, dass meine Eltern kommische Dinge machen, also hatte ich nichts dagegen, aber dann habe ich entdeckt, dank der energievollen Anregung meines Vaters, dass innen in diesen vielen Decken ein Baby war! Dieses war aber nicht wie meine anderen Babys. Es sah seltsam aus, und es atmete. Meine babys sehen nur gut aus, und atmen nicht. Das leben ist nie mehr gewesen, wie es mal war. Es war schwierig am Anfang, aber ich fange schon an ihn ein Bisschen zu mögen, und ich wiess sogar, wie sein Name heisst: Mark James Davidson. Übrigends, von Namen, ich kann jetzt ziemlich leicht meinen Namen sagen. „Wie heisst du? Talita Davidson.“ Das ist ja nur Kinderspiel jetzt. Ich kann schon VIEL mehr sagen. Und ich tue so meistens. Manchmal sagen meine Eltern mir, dass ich gehen muss um mit meinen Puppen oder mit der Wand zu reden, aber ich denke, sie sind froh, dass ich viel rede, anstatt überhaupt nicht zu reden. Zwei Sprachen gleichzeitich zu lernen is keine kleine Sache. Mindestens jetzt kann ich unterscheiden, welche Sprache welche ist, und das hilft. Ich wachse auch wie verrückt. Manchmal staren meine Eltern mich einfach an, so überrascht sind sie davon, was ich für einen Satz gesagt habe, oder wie erwachsen ich mich benehme. Ich liebe es, meiner Mami zu helfen. Ich glaube nicht, dass unser Verständniss das selbe ist, was „helfen“ bedeutet, aber ich mache mir keine Sorgen. Mama liebt es einfach zu hören, dass ich gerne helfe.

KMD: 2009: Wie ihr an allen anderen Einträgen erkennen könnt, waren wir dieses Jahr ziemlich beschäftigt. Ein paar grosse Dinge für mich waren es Mark in diese Welt zu bringen (Ich habe dabei eine ziemlich grosse Rolle gespielt) und Talita zu helfen ihre Englisch und Deutschkentnisse zu verbessern. Ich war auch dieses Jahr ziemlich beschäftigt drei Kurse für die Volkshochschule der Ohis State Universität auf Deutsch zu unterrichten und auch eine Samstagsklasse für die Ohio German Language Schule zu unterrichten, wo ich immer noch beschäftigt bin. Jeden Sontag bin ich damit beschäftigt die Primarvereinskinder in unserer Kirche zu beaufsichtigen und sicher zu gehen, dass sie in ihren Klassen bleiben, so wohl als auch Klassen zu unterrichten, wenn ein Lehrer nicht kommt und vergessen hat eine
Aushilfe zu suchen. Obwohl diese Berufung doch ziemlich stressig ist, muss ich zugeben dass ich es sehr mag, vor allem jetzt, da ich weiss wie alles laufen soll. Ich liebe unser neues zu Hause. Ich hatte sehr viel Hilfe von Mutti und ihrer besten Freundin Ute, als wir umgezogen sind. Ich bin mir sicher, dass ich ohne sie mehrere Nervenzusammenbrüche gehabt hätte. Jetzt wo wir richtig eingezogen sind, fahre ich nicht so gern weg, da ich dann mein gemütliches Haus verlassen muss. Es ist auch ziemlich schwer zwei Kinder abmarsch bereit zu machen, also planen wir unsere Ausflüge ganz genau.

DWD: 2009: Es ist ein sehr gutes Jahr gewesen. Wir haben ein Kind gekriegt, ich habe ungefähr 300 Seiten in meinem Buch geschrieben, ich habe einen Durchschnitt von genau 1,0 in all meinen Klassen geschafft, wir haben ein Haus gefunden, Ich habe Russisch unterrichtet an der Uni ein ganzes Jahr, und jetzt kann ich ziemlich gut Tschechisch, nach einem Jahr. Es ist auch ein sehr intensives und stressiges Jahr gewesen (ich werde schnell davon kahl), mit Änderungen an der Uni, die mich ein Jahr zürruck geschoben haben (keine Sorgen, alles ist jetzt in Ordnung), und obwohl wir aufrichtig froh sind über die Geburt unseres Sohnes, es hat alles (wie erwartet) kompliciert. Aber trotzem, in allgemein sind wir sehr glücklich und gesegnet so zu leben, wie wir jetzt leben. Der Herr hat dieses Jahr über uns gewacht.

Also, da habt ihr’s: unseren ersten Weinachtsbrief. Bevor wir Schluss sagen, ich möchte mich gern bei euch bedanken für eure ganze Liebe und financielle und emotionelle Unterstützung in diesem Jahr. Ich will auch unserem Himmlischen Vater danken, denn obwohl alles, was wir geschrieben haben wichtig und gut ist in einem Sinn, die Erlösung Christi is das, was dem Leben den Wert und Beduetung gibt.

Fröhliche Weinachten, Frohes Fest!

Katja, Daniel, Talita, und Mark

Die Ohio Davidsons

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